Frankreich Trip 2015

... endlich mal wieder!

Eine Tour nach Frankreich, zum Schraddeln im Wald in der herrlichen Gegend um Le Puy

Allrad Spezis Franken unterwegs auf alten Spuren.

 

Seit vielen, vielen Jahren hatte es uns immer wieder nach Frankreich verschlagen, um an Pfingsten an der Veranstaltung des Club 4x4 Velay Vert teilzunehmen. Drei Tage nach Roadbook durch die Wälder und Täler rumpeln, unterbrochen von ausgiebigen Picknick-Pausen und Abends das ein oder andere Schlückchen mit den Normannen - das waren stets wunderbare Urlaube mit hohem Erholungswert und viel Potenzial für unvergessliche Geschichten.

In den letzten Jahren ist allerdings keine Reise mehr zu den französichen Freunden zustandegekommen. Die üblichen Verdächtigen waren an Pfingsten bereits anderweitig verreist, hatten keinen Urlaub, das Auto war kaputt oder noch nicht fertig restauriert ...
Also haben wir wenigstens einen Ausweichtermin gefunden und sind mal wieder eine Woche an die Loire gefahren - halt im September. Und was soll man sagen, wenn man bei Mulhouse über die Grenze kommt macht sich gleich eine gewisse Entspannung breit. Bei Besancon runter von der Autobahn auf die "National" durch die Franche Comtè, den französichen Jura. Was für herrliche Täler. Die Richtung kennen wir auswendig. Ein paar neue Ortsumgehungen, ah, der Käseladen! Anhalten, Comtè einkaufen. Es ist Samstag, wenig Verkehr, schönes Wetter, zwischendurch ein Croissant und einen Kaffee im Bistro - obwohl es weit zu fahren ist, macht sich Urlaubsfeeling rundum breit. Bourg en Bresse, das Weingut mit der großen Skulptur, die Umfahrung von Lyon, die Autobahnsteigungen bei St.Etienne kosten den letzten Schwung. Spätestens wenn man bei Retournac in's Loire Tal abbiegt, fühlt es sich ein wenig wie Heimat an. Die alte Seinbrücke über die Loire, der kurze Tunnel genau dahinter, jetzt muss gleich der Abzweig zum Camp kommen - "genau, dort unten zwischen den Bäumen" ruft's aus dem Funk, Blinker und ab durch die Lücke in den Leitplanken auf den schmalen Schotterweg der uns zum Lagerplatz am Ufer der Loire-Schleife bringt.
Ein Willkommens-Ricard in der Abendsonne - so gefällt uns das, dann Lager aufbauen, Feuerholz besorgen, gemeinsam kochen, wunderbar.

Le Puy begrüßt uns am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein mit einem tollen Mittelalterfestival. Die ganze Stadt ist voller verscheidener Gruppen die dort ihre Lager aufgeschlagen haben. Bettler, Handwerker, Landsknechte, Soldaten, Edelleute ... alles sehr authentisch, einschließlich der dicken Braten, die über dem Feuer brutzeln.

Den rest der Woche verbringen wir dann damit nach den alten Roadbookaufzeichnungen die Wege zu finden, die wir mit "den Franzosen" schon bezwungen haben. Und tatsächlich finden wir ein paar Sahnestückchen mit Steilhängen, engen Kehren, Steinstufen und allem was das Herz begehrt. Immer wieder gekrönt von wundervollen Aussichtpunkten.

Obwohl uns der Wind ein paar mal vom abendlichen Feuer fast vertrieben hat und wir auch mal dem Regen trotzen mussten, geht die Woche viel zu schnell vorbei. Ein paar lange Unterhosen wären den Nacht-Temperaturen auch angemessen gewesen, aber insgesamt trotzdem eine sehr runde Sache und wunderbar erholsam. Frankreich ist und bleibt einfach magnifique.

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